Resolution

Die Studierendenschaft der FH Wiesbaden hat sich in den Vollversammlungen an allen drei Standorten am 17.04.2007 - ohne Gegenstimme - für die folgende Resolution entschieden:

 
Die Studierendenschaft der Fachhochschule Wiesbaden lehnt Studiengebühren nach wie vor ab. Wir wollen freie Bildung und ein gebührenfreies Studium. Daher sind alle Studierenden aufgefordert, bei der Rückmeldung für das Wintersemester 2007 die Gebühren zu boykottieren.
Statt an die Hochschule soll das Geld auf ein Treuhandkonto überwiesen werden. Wenn sich 25% der Studierenden der FH Wiesbaden (ca. 2300) bis zu einem noch festzulegenden Stichtag am Boykott beteiligen, bleibt das Geld bis auf Weiteres auf dem, von einem Anwalt verwalteten, Treuhandkonto. Zwei studentische Vertreter und der Anwalt treten anschließend in Verhandlungen mit der Hochschulleitung und der Landesregierung, um mindestens zu erreichen, dass die Boykottierenden ohne zu zahlen rückgemeldet werden. Sollte das festgelegte Quorum von 25% nicht erreicht werden, wird das Geld zum Stichtag an die FH überwiesen, sodass alle Boykottierenden ordnungsgemäß rückgemeldet werden.
Das Treuhandkonto wird von einem Rechtsanwalt geführt, mit dem Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) erarbeitet werden, welche die weiteren Details regeln, um eine höhere Sicherheit zu bieten.